Entdecken Sie brandenburgische Geschichte

Rolandstatue vor dem gotischen Altstädtischen Rathaus von Brandenburg Der Roland vor dem Altstädtischen Rathaus

Es gibt manches zu entdecken in der Altstadt Brandenburg. Die Stadtbefestigungsanlagen zum Beispiel sind in weiten Teilen noch erhalten. Einige Sehenswürdigkeiten haben wir hier zusammengetragen die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

 

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Die Altstadt von Brandenburg ist Teil der Doppelstadt Brandenburg, mit eigener Stadtmauer und eigenen Wallanlagen. Sie hatte einen eigenen Magistrat im eigenen Rathaus. Nach Außen traten die beiden Städte oft gemeinsam auf, im Innern legten sie aber viel Wert auf ihre Eigenständigkeiten. Erst 1715 wurden die beiden Städte Brandenburg zwangsvereinigt, durch den Preußenkönig Friedrich Wilhelm I.

Historische Aufnahme der Johanniskirche Brandenburg um 1910 Die Johanniskirche um 1910 von der Havel

Ein wenig zur Geschichte

Der letzte Hevellerfürst Pribislaw-Heinrich herrschte von der auf der Dominsel gelegenen Burg mit Petrikirche. Nach seinem Tode 1150 fiel das Land durch Erbvertrag an Markgraf Albrecht den Bären, der nach einem kurzen Aufstandsversuch des Jaxa von Köpenick 1157 die Burg zurückeroberte und die Mark Brandenburg begründete. Die beiden Domkietze, der Altstädter und der Neustädter Kietz, dürften bald darauf entstanden sein. In der Kaufmannssiedlung Parduin ließen sich bei der St.-Gotthardt-Kirche vor 1147 Prämonstratenser nieder, die 1165 auf die Dominsel übersiedelten, wo das Domstift und ab 1165 der Dom errichtet wurde.
Die Siedlung um die Gotthardtkirche weitete sich nach 1160 zur Altstadt an der Straße von Magdeburg nach Berlin aus. 1170 wurde Brandenburg in einer von Markgraf Otto I. ausgestellten Urkunde als Stadt erwähnt. Westlich vor der Altstadt deutet die vor 1173 entstandene Nikolaikirche im Dorf Luckenberg auf eine alte Kaufmannssiedlung hin. In der Altstadt gründeten die Franziskaner nach 1234 ein Kloster.
Als Hauptstadt der Markgrafschaft Brandenburg, als Bischofssitz, als Ort eines von weither angerufenen, seit 1326 bezeugten Schöppenstuhls und als Fernhandelsstadt bildeten die beiden Städte Brandenburg im Mittelalter zusammen das unbestrittene Zentrum zwischen Elbe und Oder.
Die auf Fernhandel hinweisende Judengemeinde wurde um 1350, 1446 und 1510 auf das schwerste verfolgt.
Der 1402 erwähnte erste Roland drückte die städtischen Freiheiten aus, seit 1230 lagen die Obergerichte in der Hand bürgerlicher Schulzen und Schöppen. Gegen Beeinträchtigen durch die neuen hohenzollerschen Landesherren schlossen beide Brandenburg-Städte 1431 einen Städtebund mit Berlin, Cölln und Frankfurt (Oder), bis 1518 gehörten sie der Hanse an.
Im Anschluss an das Domkapitel und die bürgerliche Führungsschicht von Brandenburg Neustadt entfaltete sich im späten Mittelalter ein reges geistiges Leben.
1521 bestätigt Kurfürst Joachim I. offiziell den Titel Chur- und Hauptstadt für Brandenburg an der Havel. Außerdem legte er die Reihenfolge der märkischen Städte bei Huldigungen und im Felde fest. Die Reihenfolge hierbei war: Brandenburg Alt- und Neustadt, Berlin, Cölln, Stendal, Prenzlau, Perleberg, Ruppin, Frankfurt (Oder) und Cüstrin. In der Folge kam es später bei Erbhuldigungen deshalb noch bis ins 19. Jahrhundert zu Rangstreitigkeiten mit Berlin.

 

Quelle: Wikipedia [Brandenburg an der Havel] 07.03.2011

 

Grafik des Altstädtischen Rathauses Altstädtisches Rathaus

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