Die ehemalige Klosterkirche der
Franziskaner St. Johannis

Johanniskirche

Die St. Johanniskirche ist eine ehemalige Klosterkirche in Brandenburg (Altstadt).
Die Johanniskirche ist ein einschiffiger Hallenbau, der komplett aus märkischem Backstein in spätgotischem Stil errichtet wurde. Ein schlanker Turm begleitet das Kirchengebäude zwischen dem südlichen Übergang vom Kirchenschiff zum Chor seit 1460 bis 1469. An die Nordwand wurde ein Anbau gesetzt. Die ansässige Kirchengemeinde nutzte ihn noch bis 1985 für Gottesdienste.

Im Jahre 1237 wurde ein Franziskaner-Konvent von Ziesar nach Brandenburg an der Havel verlegt. Nach Friedrich Grasow wurde an Stelle der heutigen Kirchenruine um 1240 eine erste, turmlose Kirche errichtet. Der heutige Bau wurde durch verschiedene Anbau- und Aufstockungsmaßnahmen ab dem Jahre 1411, traditionell vom Chor beginnend, aufgeführt.

Das gesamte Westjoch wurde durch einen britischen Luftangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Abriss geht mittig durch die westlichsten Fensteröffnungen. Die Umfassungsmauer des westlichsten Jochs steht noch etwa bis in 3m Höhe. 1985 stürzte das Dach über dem Chor ein. Die Kirche ist nun mit einem Notdach versehen und mit einem Innengerüst gesichert.
In den 1980er Jahren gab es Pläne, die Kirchenruine zu sprengen. Bedingt durch die politischen Veränderungen in der DDR 1989/1990 kam es nicht mehr dazu. Seitdem gab es verschiedene Projekte, das desolate Gebäude zu sichern, wiederherzustellen und einer zeitgemäßen Nutzung zuzuführen. Alle dergestalten Pläne wurden bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeführt. Allerdings fanden in Vorbereitung von geplanten weitgehenden Sicherungsmaßnahmen im Jahre 2006 erste archäologische Stichgrabungen im und am Gebäude statt.

Das ehemalige Franziskanerkloster

Das Franziskanerkloster wurde nach der Reformation von Kurfürst Joachim II. aufgehoben. Ab 1544 gelang es der Altstadt Brandenburg, eine Nutzung der Klostergebäude als Hospital durchzusetzen. Das neu eingerichtete Hospital beherbergte dann in seinen größeren Räumlichkeiten das ehemalige Gertraudenhospital vor dem Plauer Tor der Altstadt. Allerdings wurde dem verbliebenen Konvent ein Bleiberecht auf Lebenszeit eingeräumt. Ab 1570 jedoch ging das Kloster vollständig in die Hand der Altstadt über. Im 19. Jahrhundert richtete sich eine Bierbrauerei in den Klostergemäuern ein. 1865 jedoch wurde das letzte Klostergebäude abgerissen.

 

Quelle: Wikipedia [St. Johannis (Brandenburg an der Havel)] 07.03.2011

 

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